„Sammlungssprechstunde“

Die Sprechstunde für Ihre Objekte auf dem Weg ins Museum.

Eine der Kernaufgaben eines Museums ist das Sammeln von originalen Zeugnissen der Kultur und Natur. Gemäß dem Deutschen Museumsbund (DMB) werden diese und die ihnen zugehörigen Geschichten zu Forschungs- und Bildungszwecken bewahrt, dokumentiert sowie künftigen Generationen überliefert und zugänglich gemacht. Jede andere Kernaufgabe der Museumsarbeit baut auf der Sammlung auf. Dies unterscheidet Museen von anderen Kultureinrichtungen.

Die Sammlung bildet auch in der Tuchfabrik Gebr. Pfau das Rückgrat, v.a. der historische Maschinenpark.

Ein Großteil der Objektzugänge (Akzessionen) stammt von Menschen, die ihre Objekte für museal halten.  Aber nicht alles, das dem Museum übergeben wird, kann aufgenommen und für künftige Generationen bewahrt werden.

Gründe, die für oder gegen eine Annahme sprechen, können beispielweise sein:

  • (fehlender) Bezug zum Profil der Einrichtung
  • (fehlender) Informationsgehalt
  • ist bereits in der Einrichtung vorhanden (Doublette)
  • konservatorische Gründe wie ein Befall mit Schädlingen
  • Eigentumsrechte sind unklar.

Auf Grundlage des 2021 aktualisierten Sammlungskonzepts entscheidet die Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau über die Annahme. Objekte zur Geschichte der Tuchfabrik Gebr. Pfau, aber auch allgemein zur sächsischen Textilindustrie ab dem späten 19. Jahrhundert stehen dabei im Focus. In halbjährlich stattfindenden „Sammlungssprechstunden“ macht das Team der Tuchfabrik diese Entscheidung öffentlich.

Nach einer Einführung in die Arbeit mit der Sammlung durch die Museumsleitung wird öffentlich in einer Expertenrunde und mit Ihnen über die Annahme diskutiert.

Die Überbringer der Objekte sind herzlich eingeladen, uns ihre persönlichen Geschichten zu den Stücken zu erzählen und zu erfahren, wie die Entscheidung ausfällt.

Eintritt:
Eintritt frei
Kartenbestellung:

Keine Voranmeldung notwendig